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Einzelhandelsmieten steigen in den teuersten Einkaufsstraßen der Welt weiter

  • Causeway Bay in Hongkong teuerster Einzelhandelsstandort weltweit.
  • New Yorks Fifth Avenue nach elf Jahren erstmals nicht mehr auf Platz 1. 
  • Starke Mietpreissteigerungen auf der Avenue des Champs-Élysées lassen den Pariser Boulevard auf Platz 3 klettern.
  • Zürich steigt vom achten auf den siebten Platz.
  • München unverändert auf Platz 10 der Welt.
  • Wien nach Platz 12 im Vorjahr nun auf Platz 11.

Trotz einer sich verlangsamenden Weltwirtschaft und anhaltender Unsicherheit auf den Märkten – was insbesondere für die Entwicklung in der Euro-Zone gilt – haben sich die Einzelhandelsmärkte weltweit zwischen Juni 2011 und Juni 2012 robust präsentiert: Im Durchschnitt sind die Spitzenmieten in diesem Zeitraum um 4,5 % gestiegen. Getragen wurde dieser generelle Mietpreisanstieg insbesondere von der starken Entwicklung in Asien und Amerika. Während für 147 Standorte ein Mietpreisanstieg registriert wurde, haben in nur 49 Standorten (15 % aller Lagen) die Mieten gegenüber dem Vorjahr nachgegeben – im Jahr 2011 wurde noch für 19 % aller untersuchten Lagen ein Mietpreisrückgang vermeldet.

Diese Zahlen veröffentlichte heute Cushman & Wakefield (C&W) in seinem jüngsten Report „Main Streets Across the World“. Für die alljährlich erscheinende Studie wurden 326 Einzelhandelslagen in 62 Ländern untersucht. Die Publikation enthält ein Gesamtranking der teuersten Einzelhandelsstandorte weltweit und beleuchtet die Entwicklung der Einzelhandelsmärkte in den Ländern und Regionen. Grundlage der Rangliste sind die brutto Spitzenmieten der jeweils teuersten Einzelhandelslagen im Land.

Hongkongs Causeway Bay übernimmt die Spitze – Top-Ten-Standorte in Bewegung

Laut der jüngsten C&W-Studie hat nach elf Jahren New Yorks Fifth Avenue erstmals die Position des teuersten Einzelhandelsstandortes der Welt eingebüßt. Zwar sind die Spitzenmieten auf der Fifth Avenue im Untersuchungszeitraum um 11,1 % auf 1.767 Euro/m?/Monat gestiegen, doch hat das Plus von 34,9 % auf der Causeway Bay Hongkongs Top-Einzelhandelslage auf den ersten Platz der globalen Rangliste katapultiert. Aktuell werden auf der Causeway Bay Spitzenmieten von 1.859 Euro/m?/Monat erzielt. Bewegung auch auf den Rängen drei bis fünf: Mit einem Mietpreisanstieg um 30 % auf 798 Euro/m?/Monat hat Paris Avenue des Champs-Élysées Tokios Ginza auf Rang vier verwiesen (747 Euro/m?/Monat). Wie in Tokios Ginza verharrten auch die Spitzenmieten in Sydneys Pitt Street Mall auf Vorjahresniveau, was allerdings die australische Top-Lage von Platz 4 auf Platz 5 sinken ließ. Auf ihren Plätzen verharrten Londons New Bond Street (Platz 6), Seouls Myeongdong (Platz 9) und Münchens Kaufingerstraße (Platz 10). Die Ränge getauscht haben Zürichs Bahnhofstraße – aktuell Platz 7 – und Mailands Via Montenapoleone (Platz 8).

Die teuersten Einzelhandelsstandorte der Welt 2012


Rang 2012

Rang 2011

Land

Stadt

Standort

Euro/m?/
mtl. brutto

1

2

Hongkong

Hongkong

Causeway Bay

1.859

2

1

USA

New York

5th Avenue

1.767

3

5

Frankreich

Paris

Avenue des
Champs Élysées

798

4

3

Japan

Tokio

Ginza

747

5

4

Australien

Sydney

Pitt Street Mall

673

6

6

UK

London

New Bond
Street

662

7

8

Schweiz

Zürich

Bahnhofstraße

604

8

7

Italien

Mailand

Via
Montenapoleone

583

9

9

Südkorea

Seoul

Myeongdong

485

10

10

Deutschland

München

Kaufingerstraße

350

11

n/a

Österreich

Wien

Kohlmarkt

340

12

11

Brasilien

Sao Paulo

Iguatemi
Shopping

300

13

14

Russland

Moskau

Tverskaya

295

14

16

China

Peking

Wangfujing

285

15

13

Spanien

Barcelona

Portal de l'Angel

265

16

17

Singapur

Singapur

Orchard Road

254

17

15

Irland

Dublin

Grafton Street

234

18

18

Niederlande

Amsterdam

Kalverstraat

233

19

n/a

Malaysia

Kuala
Lumpur

Pavillion KL

227

20

20

Kanada

Toronto

Bloor Street

222

21

19

Israel

Tel Aviv

Ramat Aviv

212

22

27

Norwegen

Oslo

Karl Johans
Gate

210

23

26

Ukraine

Kiew

Kreschatik
Street

197

24

35

Kolumbien

Bogota

Shoppingcenter

197

25

24

Dänemark

Kopenhagen

Str?get

191

26

21

Indien

Neu Delhi

Khan Market

186

27

28

Tschechi
sche

Prag
Republik

Na Prikope/
Wenzelsplatz

175

28

22

Griechenland

Athen

Ermou

170

29

n/a

Türkei

Istanbul

Zentrum

169

30

29

Finnland

Helsinki

Zentrum

160

31

32

Taiwan

Taipeh

ZhongXiao E.
Road

160

32

31

Belgien

Brüssel

Rue Neuve

150

33

n/a

Vietnam

Ho Chi Minh
City

Shoppingcenter

150

34

34

Schweden

Stockholm

Biblioteksgatan

139

35

n/a

Neuseeland

Auckland

Queen Street

133

36

37

Libanon

Beirut

ABC Centre
Achrafieh

131

37

36

Luxemburg

Luxemburg

Grand Rue

120

38

38

Chile

Santiago

Downtown
(Paseo
Ahumada)

119

39

n/a

Südafrika

Kapstadt

V&A Waterfront

116

40

n/a

Vereinigte
Arabi­sche
Emirate

Dubai

Shoppingcenter

108

41

40

Ungarn

Budapest

Váci utca

90

42

n/a

Kanalinseln

St Helier

King Street

85

43

41

Polen

Warschau

ul. Nowy Swiat

85

44

47

Argentinien

Buenos Aires

Florida

83

45

42

Portugal

Lissabon

Chiado

80

46

n/a

Kasachstan

Almaty

High Street

79

47

43

Indonesien

Jakarta

Shoppingcenter

77

48

45

Thailand

Bangkok

Zentrum

74

49

51

Oman

Maskat

Shoppingcenter

72

50

n/a

Peru

Lima

Shoppingcenter

67

51

53

Mexiko

Mexiko-Stadt

Masaryk Avenue

61

52

46

Rumänien

Bukarest

Bulevardul
Magheru

60

52

n/a

Slowenien

Ljubljana

?opova

60

54

n/a

Litauen

Wilna

Shoppingcenter

58

55

55

Ecuador

Quito

Av Naciones
Unidas
(Shopping
center)

50

56

n/a

Lettland

Riga

Shoppingcenter

45

57

54

Slowakei

Bratislava

Zentrum

42

58

59

Venezuela

Caracas

Shoppingcenter

41

59

52

Bulgarien

Sofia

Vitosha Blvd

40

60

58

Bahrain

Manama

Shoppingcenter

36

61

n/a

Estland

Tallinn

Shoppingcenter

30

62

61

Jordanien

Amman

Zentrum (BCD)

26


Luxusmarken größte Treiber für Spitzenmieten weltweit

Die Entwicklung der Spitzenmieten in den wichtigsten Einkaufslagen der Welt wird vor allem von den Luxusmarken getrieben. Der Wettbewerb unter den Marken bzw. Einzelhändlern um die begehrtesten Standorte weltweit setzt die Spitzenmieten unter Aufwärtsdruck. Obwohl sich der Anstieg der Einzelhandelsumsätze jüngst verlangsamt hat, präsentieren sich die Luxusmarken aktuell krisenresistent. Entsprechend dürften sie auch in den kommenden Monaten eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Spitzenmieten spielen. Marc Alfken, Leiter der Einzelhandelsvermietung von C&W in Deutschland betont: „Wir gehen davon aus, dass sich die Treiber hinter der positiven Entwicklung der Spitzenmieten in den kommenden Monaten nicht wesentlich ändern werden. Wir zählen dazu die steigende Flächennachfrage in Top-Standorten, das Fortschreiten der Globalisierung wie auch die anhaltende Expansion der Luxusmarken.“ „Der regionale Fokus der Luxusmarken dürfte dabei auch zukünftig im asiatisch-pazifischen Raum und in Südamerik