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Frankfurter Büromarkt zur Jahreshälfte noch nicht voll auf Touren

Vermietungsvolumen Ende Juni bei 192.000 m² - Spitzenmiete steigt - Leerstand sinkt

Der Frankfurter Büroflächenmarkt präsentiert sich zur Jahreshälfte 2013 noch nicht voll auf Touren. Bis Ende Juni wurden insgesamt 192.000 m² neu angemietet. Damit hat sich das Vermietungsgeschehen im zweiten Quartal zwar deutlich von 62.000 m² im Jahresauftaktquartal auf nun 130.000 m² gesteigert, allerdings ist das Ergebnis insgesamt unterdurchschnittlich. Der Fünfjahresdurchschnitt von 233.800 m² wurde um 17,9 % verfehlt und auch der Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre liegt mit 212.500 m² deutlich über dem jüngsten Flächenumsatz (+10,7 %). Gegenüber dem soliden Halbjahresumsatz 2012 musste nun ein Minus von 14,3 % registriert werden.

Nach Cushman & Wakefield (C&W), internationales Beratungsunternehmen für Gewerbeimmobilien, hat ein Großabschluss in Kombinationen mit einem starken Markt im kleinteiligen Flächensegment wesentlich zur Umsatzsteigerung im zweiten Quartal beigetragen. „Der Abschluss der Commerzbank in Hausen über 46.000 m² hat selbstverständlich maßgeblich zu dem nun gestiegenen Flächenumsatz beigetragen, allerdings steht der Frankfurter Markt insgesamt auf einem breiten Fundament“, so Dennis Stern, Leiter der Frankfurter Bürovermietungsabteilung von C&W. „Das Vermietungsvolumen jenseits der 5.000 m² präsentiert sich im Jahresvergleich stabil (erstes Halbjahr 2013: 79.100 m²; erstes Halbjahr 2012: 81.175 m²) und im kleinteiligen Flächensegment bewegt sich das Vermietungsgeschehen sogar über Vorjahresniveau. Weniger Dynamik ist momentan noch bei Anmietungen zwischen 1.000 m² und 5.000 m² zu verzeichnen. Hier liegt der Markt klar hinter seinem Halbjahresergebnis 2012 zurück. Wir gehen aber davon aus, dass sich auch dieses Marktsegment in der zweiten Jahreshälfte deutlich dynamischer präsentieren wird. Auch was die Großanmietungen angeht sind wir zuversichtlich. Es sind weiterhin einige Großgesuche am Markt, von denen wir einen erfolgreichen Abschluss noch in diesem Jahr erwarten. Vor allem im Hochpreissegment ist mit einigen nennenswerten Abschlüssen in den kommenden sechs Monaten zu rechnen.“

Die Leerstandsrate im Frankfurter Marktgebiet (inklusive Eschborn und Kaiserlei) ist im vergangenen Quartal erneut gesunken. Ende Juni wurde sie bei 12,8 % notiert. Aktuell stehen 1,55 Mio. m² kurzfristig zur Anmietung zur Verfügung. Gegenüber der Jahreshälfte 2012 ist das Flächenangebot somit um 74.000 m² gesunken. Für die zweite Jahreshälfte zeichnet sich ein Fortsetzen dieses Trends ab: Bis Jahresende 2013 dürften 99.000 m² neue Flächen fertiggestellt werden, von denen aktuell nur noch 10.000 m² zur Verfügung stehen.

Das Baufertigstellungsvolumen belief sich in den vergangenen sechs Monaten auf 129.000 m² und lag damit deutlich über den Halbjahresergebnissen der vergangenen Jahre. Insgesamt befindet sich das Bauvolumen im Vergleich der Top-5-Städte weiterhin auf hohem Niveau. Aktuell befinden sich rund 392.000 m² in Bau, darunter auch die Hauptverwaltung der Europäischen Zentralbank EZB mit 104.000 m², der Taunusturm mit 60.000 m² und der St. Martin Tower mit 24.000 m².

Die Spitzenmiete ist in den vergangenen drei Monaten auf EUR 36,50 pro m²/Monat gestiegen.

„Obwohl dieses Halbjahresergebnis eines der Schwächeren der letzten Jahre war, gehen wir durchaus optimistisch in die zweite Jahreshälfte“, so Inga Schwarz, Leiterin der Research-Abteilung von C&W. „Die deutsche Wirtschaft ist auf Kurs und der Frankfurter Markt in Bewegung. Die Akteure sind aktiv und viele - auch großflächige - Deals in der Pipeline. Entsprechend gehen wir von einer Marktbelebung im zweiten Halbjahr aus. Weiterhin prognostizieren wir für das Jahr 2013 ein Gesamtvermietungsvolumen, das sich im Zehnjahresschnitt bewegen wird.“