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Da legst di nieda - Münchener Büromarkt zum Halbjahresende an der Spitze

332.000 m² Flächenumsatz im ersten Halbjahr – Leerstandsabbau setzt sich weiter fort - Spitzenmiete bleibt weiterhin stabil bei 33,50 Euro pro m²/Monat

Im ersten Halbjahr 2015 liegt der Flächenumsatz 12 % über dem des Vorjahresergebnisses, und damit setzt sich der Münchner Büromarkt mit einem Flächenumsatz von 332.000 m² im ersten Halbjahr eindrucksvoll an die Spitze der deutschen Bürostandorte. 150.000 m² (inklusive Eigennutzer) vermietete Fläche des starken Halbjahresergebnisses fielen in das zweite Quartal. Somit erweist sich der Münchener Büromarkt nach einem dynamischen Jahresauftakt im zweiten Quartal als stabil und liegt auf hohem Niveau.

Hubert Keyl, Leiter der Münchener Niederlassung von Cushman & Wakefield, stellt einen geringen Anteil des Flächenumsatzes im Größensegment ab 5.000 m² fest: „Zwar konnten einige Vermietungen über 5.000 m² am Münchener Markt registriert werden, wie etwa die Anmietung der Barmer GEK in der Landsberger Straße (ca. 5.000 m²), jedoch ist die Anzahl der Vermietungen in dieser Größenordnung gering, obgleich sich Gesuche im Rahmen bis zu 10.000 m² und größer im Markt befinden.“ Wie auch bereits im ersten Quartal des Jahres waren die Abschlüsse im kleinen und mittleren Größensegment dominant. Nach Cushman und Wakefield (C&W), internationales Beratungsunternehmen für Gewerbeimmobilien, beträgt der Flächenanteil der Vermietungen mit weniger als 1.000 m² im zweiten Quartal rund 47 %. Mittlere Flächengrößen stellten wie bereits im ersten Quartal des Jahres das prävalente Segment dar. Rund 29 % des Flächenumsatzes entfallen auf Flächengrößen zwischen 1.000 und 3.000 m².

Die Branchenverteilung des Münchener Büromarktes ist wie gewohnt ausgewogen, allerdings ist auch in diesem Quartal ein hoher Anteil der IT- und Kommunikationsbranche zu beobachten. Mit einem Anteil von rund 22 % am Gesamtflächenumsatz ist sie wie in den vergangenen Quartalen die stärkste Branche. Da München Deutschlands Spitze unter den Technologiestandorten ist, und darüber hinaus zu den attraktivsten Medien-Standorten der Republik zählt, sieht Keyl die steigende Nachfrage im Münchener CBD bei IT-Unternehmen begründet. Einen ebenfalls hohen Anteil am Flächenumsatz konnte man in diesem Quartal im Segment der Verwaltung von Industrieunternehmen verzeichnen. Ausschlaggebend hierfür ist die Anmietung des US-amerikanischen Büromöbelherstellers Steelcase auf 14.000 m² im Brienner Forum in der Richard-Wagner-Straße. Dies stellte gleichzeitig den flächenmäßig größten Deal des Münchener Büromarktes dar.

Die Innenstadt war mit 50.000 m² vermieteter Fläche wieder der beliebteste Teilmarkt des Münchener Büromarkts, gefolgt vom Westen des Stadtgebiets. Hier wurde ein Flächenumsatz von 35.300 m² registriert.

Zeigen sich die Spitzenmieten in einzelnen Teilmärkten der bayerischen Landeshauptstadt weitgehend stabil, so konnte im Stadtgebiet-Süd ein Anstieg der Spitzenmiete auf 17,00 Euro pro m²/Monat verzeichnet werden. Nach einem Anstieg zu Jahresbeginn lag die Spitzenmiete in München weiter bei 33,50 Euro pro m²/Monat. Somit liegt die Spitzenmiete mit 1,00  Euro pro m²/Monat rund 3 % über dem Vergleichswert aus dem Vorjahr. Ein Aufwärtstrend der Mietpreise deutet sich in den Münchener Randlagen an, jene sieht Keyl unter Aufwärtsdruck.

Das Fertigstellungsvolumen des ersten Halbjahres beläuft sich auf 153.000 m². Von den im Bau befindlichen Flächen von rund 279.000 m², sollen planmäßig noch rund 131.000 m² im laufenden Jahr fertig gestellt werden. Somit lässt sich in diesem Quartal kein Anziehen der Bautätigkeit feststellen. 

Auch der sukzessive Leerstandsabbau in München setzt sich in diesem Quartal weiter fort.

Die Leerstandsquote lag bei einem Gesamtbüroflächenbestand von 20,4  Mio. m² im zweiten Quartal bei 5,9 %.

Research

MarketBeat Office Snapshot Germany

Übersicht über die wichtigsten Bürostandorte in Deutschland mit Marktdaten, Trends und Prognosen.
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