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Starkes Wachstum bei europäischen Einkaufszentren

  • 1,4 Mio. qm neue Fläche im ersten Halbjahr 2015
  • weitere 9,7 Mio. qm bis Ende 2016 erwartet
  • Istanbul, Ankara, London, Sofia und Prag mit größten Investitionsaussichten

Der Markt für europäische Einkaufszentren wird bis Ende des Jahres und auch in 2016 weiter stark wachsen. Das ergibt der aktuelle Bericht „European Shopping Centre Report“ der Immobilienberater Cushman & Wakefield. Der Bericht beleuchtet die Entwicklung von Einkaufszentren in ganz Europa. Demnach betrug die Einkaufsfläche innerhalb Europas bereits im ersten Halbjahr 152,6 Mio. qm.

Die Verfasser der Studie gehen außerdem davon aus, dass die Zahl von 1,4 Mio. qm Einkaufsfläche, die bereits im ersten Halbjahr 2015 europaweit dazu gekommen ist, sich bis Ende 2015 nochmals verdreifachen wird. Vor allem Rußland, Türkei und Polen sind hier mit 61 Prozent der Shopping-Flächen Vorreiter, gefolgt von Frankreich und Großbritannien. Bis Ende 2016 werden laut Studie insgesamt voraussichtlich weitere 9,7 Mio. qm an neuer Fläche in Einkaufszentren dazu kommen.
 
Cushman & Wakefield benennt die Städte Istanbul, Ankara, London, Sofia und Prag dabei als die Standorte mit den größten Investitionsaussichten für internationale Investoren.
 
Justin Taylor, Head of EMEA Retail bei Cushman & Wakefield, sagt: „Die wichtigsten Entscheidungsfaktoren für Investoren für ein Investment sind zum einen die Dynamik der Wirtschaft und zum anderen die Marktsättigung an den betreffenden Standorten. Unsere Analyse zeigt, dass Istanbul, Ankara, London, Sofia und Prag zu den Städten gehören, die unterversorgt sind und zeitgleich ein überdurchschnittliches Wachstum an Einzelhandelsumsätzen aufzeigen. Genau solche Städte bieten daher beste Zukunftsaussichten – sowohl für bestehende Einkaufszentren als auch für Neubauprojekte.“
 
Osteuropa immer attraktiver für Investoren

Derzeit werden sämtliche Aktivitäten rund um das Thema Einkaufszentren in der CEE-Region von bemerkenswert vielen neuen Projekten angetrieben. Im Vergleich dazu setzten Entwickler in Westeuropa zum einen darauf, kleinere und mittlere Einkaufszentren in Regionen zu errichten, in denen noch eine Unterversorgung besteht. Zum anderen werden bestehende Shopping-Center dahingehend betrachtet, wie diese durch eine Erweiterung des Angebotes im Bereich Einzelhandel, Food sowie Freizeit weiteres Wachstum generieren können.
 
Es gibt außerdem Anzeichen dafür, dass der Trend für große Einkaufszentren sich westlich ausbreitet. So bietet die Mall of Scandinavia in Stockholm, die erst im November eröffnet hat, auf 100.000 qm hochwertige Retailer, 20 Restaurants und ein Multiplex Kino mit IMAX-Theater.
 
Ein weiteres bemerkenswertes Projekt ist das 75.000 qm große Einkaufszentrum Polygone Rivera, das von Unibail-Rodamco in der Nähe von Nizza entwickelt wurde. Es ist die erste „Lifestyle Mall“ in Frankreich, die ein breites Luxusangebot mit herausragender Architektur, Kunst und Unterhaltung verbindet. 
 
Investitionen steigen um 71 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

In der Entwicklungspipeline westeuropäischer Staaten befinden sich außerdem eine Anzahl an weiteren Großprojekten wie zum Beispiel ein 92.000 qm großes Shopping-Center in Mailand. Die Eröffnung mit rund 200 Läden, Cafés, Restaurants sowie Indoor- und Outdoor-Angeboten im Bereich Kultur, Sport und Gesundheit ist für 2016 geplant. Das Center soll vor allem wohlhabende Kunden aus dem Norden des Landes sowie aus der benachbarten Schweiz anziehen.
 
Justin Taylor sagt: „Im ersten Halbjahr dieses Jahres standen vor allem kleine und mittlere Projekte im Fokus der Entwickler – besonders in Westeuropa. Jedoch erwarten wir im zweiten Halbjahr 2015 bis hinein in 2016 eine Verlagerung hin zu einigen bemerkenswerten Großprojekten. Insgesamt ist deutlich sichtbar, dass der Appetit der Investoren auf rentable Investitionen auf dem gesamten Kontinent groß ist.“
 
Die Studie zeigt außerdem: Im ersten Halbjahr 2015 wurden insgesamt 17,8 Milliarden Euro in die Entwicklung von Europas Einkaufszentren investiert. Dies entspricht einem Anstieg um 71 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2014. Dabei gab es allein in Großbritannien, Deutschland und Spanien Investitionen in Höhe von 7,4 Milliarden Euro und damit 42 Prozent der Gesamtsumme. Während der überwiegende Teil der Investitionen in Westeuropa getätigt wurden, das zeitgleich mehr als doppelt so viele Flächen an Einkaufszentren hat als die CEE-Region, ist insgesamt festzustellen, dass die Suche nach guten Renditen in den CEE-Märkten deutlich anzieht.

Für weitere Informationen:
Cushman & Wakefield LLP
Jonathan Rumsey
EMEA Retail Research
+44 (0)20 3296 4197
jonathan.rumsey@cushwake.com

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