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Neue Studie „Great Wall of Money“: Kapital am Gewerbeimmobilienmarkt weltweit auf Rekordniveau

Great Wall of Money
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    • 443 Mrd. US-Dollar verfügbares Kapital weltweit
    • USA binden das meiste Kapital – Deutschland, China, Japan und Großbritannien in den Top 5
    • Globalisierte Geldströme verändern den Immobilienmarkt weiter

Anleger und Investoren sorgen sich zunehmend um den effizienten Einsatz ihres Vermögens. Davon profitieren die großen Märkte in den USA, China, Großbritannien, Japan und Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt die 12. Ausgabe der Studie „Great Wall of Money“ des Immobilienberaters Cushman & Wakefield. Der Report zeigt außerdem, dass mehr als die Hälfte des verfügbaren Kapitals (58%) zur Anlage in einem einzigen Land bestimmt ist, wohingegen länderübergreifende Fonds 42 Prozent des Kapitals repräsentieren. Im Vergleich zum EMEA-Raum (22%) sind Ein-Länderfonds in Amerika (48%) und im Asien-Pazifik-Raum (30 %) deutlich aktiver.

„Da die Unsicherheit auf den weltweiten Aktienmärkten immer weiter zunimmt, steigern Faktoren wie Lower-for-Longer-Zinssätze die Attraktivität des kommerziellen Immobilienmarkts. Sie stärken auch die weitere Kapitalumschichtung von Aktien zu Fonds“, ordnet Carlo Barel di Sant’Albano, CEO Global Capital Markets & Investor Services Team, die Ergebnisse der Studie ein. Sant’Albano sagt weiter: „Wir erwarten eine starke Dynamik beim grenzüberschreitenden Kapitalfluss, da Investoren ihr Vermögen zunehmend über mehrere Länder streuen. Zudem erwarten wir, dass Joint Venture und Plattform-Deals noch weiter an Bedeutung gewinnen werden, da sie gute Instrumente sind, um Kapital einfacher anzulegen.“

Die steigenden grenzüberschreitenden Kapitalflüsse werden den Immobilienmarkt weltweit umgestalten. So kommen inzwischen 40 % des Kapitals, das für eine Immobilienanlage im asiatisch-pazifischen- bzw. im EMEA-Raum bestimmt ist, aus anderen Regionen, insbesondere Nordamerika. „Weltweite Anlageoptionen – jedoch insbesondere solche am asiatischen Markt – bleiben im Fokus europäischer Kapitalgeber“, prognostiziert Nigel Almond, Autor der Studie und Leiter Capital Markets Research. Vermögen aus Asien wird dagegen stärker über den weltweiten Markt gestreut. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort.

In den USA liegt der erwartete Anteil an Inlandsinvestitionen bei 71 % und damit höher als in allen anderen Regionen. Ein weiteres Viertel des für Investitionen bestimmten Vermögens kommt aus anderen Regionen, vor allem von europäischen Investoren.

Die Studie belegt weiter: Trotz der hohen Investment-Aktivitäten mit Rekordwerten auf vielen Märkten ist das verfügbare Kapital nur geringfügig gestiegen. Dem Anstieg des verfügbaren Kapitals um 3 % in 2015 steht ein Anstieg von 21 % in 2014 gegenüber. Dabei kann der Asien-Pazifik-Raum mit plus
8 % das stärkste Wachstum verzeichnen. Dies wurde insbesondere durch die Schließung einiger Fonds begünstigt. Gleichwohl steht die Region mit 131 Mrd. US-Dollar erst an dritter Stelle. Nord- und Südamerika verfügen mit 169 Mrd. US-Dollar über das meiste Kapital. In den EMEA-Ländern liegt der Wert bei 143 US-Dollar. Hier wuchs das verfügbare Kapital damit um 2 %.

Im Vergleich zu 2014 sank das eingeworbene Kapital um 1 % von 408 Mrd. auf 407 Mrd. US-Dollar. Dies deutet darauf hin, dass Fonds ihr Kapital vermehrt einsetzen. Eine Entwicklung, die sich insbesondere in den EMEA-Ländern zeigt, wo das eingeworbene Kapital 2015 um 4 % auf 131 Mrd. US-Dollar fiel. Im Gegensatz dazu konnte der Asien-Pazifik-Raum einen moderaten Zuwachs von 3 % verzeichen, in Nord- und Südamerika betrug er etwas weniger als 1%.