Information zur Verwendung von Cookies

Diese Website verwendet Cookies, um unseren Service besser auf Ihre Wünsche ausrichten zu können.

Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden, wie es in unseren Cookies-Hinweisen dargestellt ist, einverstanden. Bitte lesen Sie unsere Cookie-Hinweise für weitere Informationen zu den von uns verwendeten Cookies sowie ihrer Entfernung oder Sperrung.

Münchner Bürovermietungsmarkt mit stärkstem ersten Quartal seit Jahrtausendwechsel

München, 28. März 2017 – Der Münchner Bürovermietungsmarkt startet mit einem sehr starken ersten Quartal in das neue Jahr. Nach den ersten Prognosen ermittelt Cushman & Wakefield einen Flächenumsatz von mindestens 250.000 Quadratmeter für die ersten drei Monate dieses Jahres. Damit handelt es sich um das umsatzstärkste erste Quartal seit dem Jahrtausendwechsel. Im Vergleich zum ersten Quartal des vergangenen Jahres ist der Flächenumsatz damit um 35,1 Prozent gestiegen.

Großanmietungen im Umland liegen im Trend

Insbesondere Großflächenanmietungen ab 5.000 Quadratmeter sorgten in diesem Quartal für den deutlichen Aufwärtstrend. Auch einige Neuvertragsabschlüsse für Flächen ab 10.000 Quadratmeter wurden geschlossen, u.a. durch die Stadt München und das Europäische Patentamt. Das Segment der kleinteiligeren Flächen bis 1.000 Quadratmeter bleibt mit einem Umsatz von mehr als 70.000 Quadratmeter eine verlässliche Stütze des Marktes. 

Fast 100.000 Quadratmeter des Flächenumsatzes konnte allein das Münchner Umland verbuchen. Das entspricht bereits jetzt der Hälfte des Jahresumsatzes 2016 für dieses Gebiet. Begünstigt wird diese Entwicklung vor allem auch durch das knappe Flächenangebot im Stadtgebiet. Zu den begehrten Lagen im Umland gehören u.a. Aschheim und Garching. Gleichwohl bleiben die Flächen innerhalb Münchens der Hauptfokus bei Unternehmen auf der Suche nach neuen Büroflächen. Insbesondere die Innenstadtlagen innerhalb des Münchener Ring sind beliebt.

„Die Innenstadt ist nach wie vor geprägt von einer konstant hohen Nachfrage, dem gegenüber steht ein stark sinkendes Angebot. Der Druck auf Mieter, die Büroflächen unter 20 Euro pro Quadratmeter in der Innenstadt suchen, ist sehr groß. Wir erwarten auch in den nächsten Quartalen keine Änderung dieser Entwicklung, da keine Neubauprojekte am Horizont Entspannung erwarten lassen. Der Trend geht daher für diese Firmen dahin, sich mit dem Stadtrand oder gar mit dem Umland zu beschäftigen“, erläutert Hubert Keyl, Head of Office Agency München bei Cushman & Wakefield.

Mieten steigen weiter bei historisch niedrigem Leerstand

Die Entwicklungsquote von spekulativem Neubau ist trotz der anhaltend hohen Flächennachfrage noch niedrig. So sind Neubauflächen, die zur kurzfristigen Anmietung bereitstehen, rar. In den Objekten, die im ersten Quartal fertiggestellt wurden, stehen aktuell nur noch 16.000 Quadratmeter Fläche für neue Mieter zur Verfügung. Der Rest ist bereits vermietet. Und auch die Flächen, die bis zum Ende dieses Jahres bezugsfertig werden sollen (rund 160.000 Quadratmeter) sind bereits zu 80 Prozent vorvermietet.

Die Mieten reagieren auf die Marktsituation mit einem Anstieg. So liegt die Spitzenmiete aktuell bei rund 35 Euro pro Quadratmeter. Das sind bereits 50 Cent mehr als noch zu Jahresbeginn, Tendenz steigend. „Die stetige Mietsteigerung führt dazu, dass immer mehr Unternehmen sich bereits frühzeitig Flächen sichern und teilweise bereits mit einem Vorlauf von zwei bis drei Jahren Verträge für neue Flächen abschließen“, so Keyl.