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Globales Investitionsvolumen in Immobilien erreicht 2017 rund 1,4 Billionen US-Dollar

  • Der Asien-Pazifik-Raum trägt mit 44 % zu dem globalen Investitionsvolumen bei, gefolgt von Nordamerika mit 34 % und EMEA mit 22 %
  • Aufgrund neuer Kapitalquellen und einer höheren Anzahl an Investoren, die nach globaler Diversifizierung streben, übersteigt die Nachfrage nach Immobilieninvestitionen weltweit das Angebot
  • Deutschland war 2016 das Top-3-Investitionsziel der Welt für ausländisches Kapital

Frankfurt/London, 26. April 2017 – Laut dem Bericht „The Atlas Summary 2017“ von Cushman & Wakefield ist davon auszugehen, dass das globale Immobilieninvestitionsvolumen 2017 1,39 Bio. US-Dollar übersteigen wird. Der Asien-Pazifik-Raum trägt hierzu mit 44 % bzw. 611 Mrd. US-Dollar bei, gefolgt von Nordamerika mit 34 % bzw. 470 Mrd. US-Dollar und EMEA mit 22 % bzw. 307 Mrd. US-Dollar. Der Jahresbericht, der zukünftige Entwicklungen im Bereich der Immobilieninvestitionstätigkeit rund um den Globus analysiert und prognostiziert, konstatiert, dass die Investitionsnachfrage nach Immobilien auch in 2017 aufgrund neuer Kapitalquellen und der höheren Anzahl an Investoren, die nach globaler Diversifizierung streben, anhalten wird. Außerdem ist davon auszugehen, dass die Nachfrage das Angebot an verfügbaren Investitionen übersteigen wird; eine Dynamik, die die Preise möglicherweise auch in absehbarer Zukunft auf einem hohen Niveau halten wird.

Investitionsvolumen (Transaktionen über 5 Mio. US-Dollar, einschließlich Grundstücke und Mehrfamilienhäuser)

Region

Volumen 2016 (in Mrd. US$)

Ausblick 2017 (in Mrd. US$)

Veränderung in %

EMEA

289,2

307,3

6,3

Lateinamerika

4,09

5,01

22,5

Nordamerika

479,2

470,8

-1,8

Asien-Pazifik-Raum

601,3

611,0

1,6

Weltweit

1.373,7

1.394,3

1,5

Quelle: Cushman & Wakefield, RCA

David Hutchings, Head of Investment Strategy for Capital Markets, EMEA sagt: „Der Immobilieninvestmentmarkt wird sich 2017/2018 sogar noch dynamischer entwickeln, da sich die Kapitalquellen und Ziele mit dem Auftauchen lukrativer Investitionsmöglichkeiten überall auf der Welt ändern. Viele Investoren jagen weiterhin Einnahmen und Kapitalerträgen nach, während es für andere einfach nur wichtig ist, ihr Kapital sicher zu investieren, was in einer unsicheren und sich verändernden Welt an Bedeutung gewinnt. Die Risikowahrnehmung und Einstellungen gegenüber der Preisgestaltung sind sehr unterschiedlich zwischen den beiden Gruppen. Aufgrund des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds bleibt jedoch die globale Diversifizierung im Bereich Immobilien eine bevorzugte Strategie.“

Der Bericht „The Atlas Summary 2017“ hebt ebenfalls Folgendes hervor:

  • Der Fokus vieler Investoren liegt auch im Jahr 2017 auf den Immobilienhochburgen. Hiermit wird versucht, Risiken zu umgehen und Liquidität und Langlebigkeit in den Portfolios aufzubauen.
  • Für Investoren, bei denen Wertsteigerungen oder höhere Erträge im Vordergrund stehen, sind neue Regionen hoch im Kurs. Dazu könnten mehr Risiken in den Core- und B-Märkten in führenden Ländern oder neue und geografisch selektiv ausgewählte Märkte sowie einige Schwellenmärkte gehören.
  • Das Interesse an neuen Segmenten und Investitionsansätzen in allen Regionen wird weiter steigen, da das typische Investitionsportfolio immer diversifizierter wird, um auf die Änderungen der Faktoren Demografie, Technologie, Mobilität und urbane Funktionen reagieren zu können. Zu den neuen Assetklassen gehören Immobilien mit wohnungswirtschaftlichem Schwerpunkt (z. B. Seniorenheime), Rechenzentren sowie innerstädtische Logistik- und Freizeitimmobilien.

Regionale Trends
In Europa verheißt die Kombination von stetigem Wirtschaftswachstum, moderater Inflation und niedrigen Zinsen nur Gutes für den Nutzermarkt in den sich gut entwickelnden Lagen. Kapital strömt von allen Teilen der Erde nach Europa. Aufgrund eines eingeschränkten Angebots und einer anhaltenden Risikoaversion ist das Investitionsvolumen im Großen und Ganzen jedoch zurückgegangen. Asiatisches Kapital wird in immer mehr Märkten Europas investiert werden und das nordamerikanische Kapital als bislang größte ausländische Kapitalquelle in den Jahren 2017 bzw. 2018 überholen.

Zu den Schlüsselmärkten mit einem ausgewogenen Wachstum gehören beispielsweise Deutschland (mit Berlin an der Spitze) sowie die nordischen Länder gefolgt von Spanien (mit Schwerpunkt Barcelona und Madrid). Paris wird weiterhin Spitzenreiter in Bezug auf Gesamtfrankreich bleiben und, abhängig vom Ausgang der Wahlen, ein Investitionsziel bleiben, angetrieben von den hohen Infrastrukturausgaben. Ähnlich wird London ein Magnet für Kapital bleiben, da die Auswirkungen des Brexits wahrscheinlich erst mittelfristig eintreten werden.

Deutschland war 2016 Top-3-Investitionsziel der Welt für ausländisches Kapital
27 Mrd. US-Dollar ausländische Investitionen in den deutschen Immobilienmarkt machen diesen zum Top-3-Immobilienstandort der Welt. Zum Vergleich: Top 1 USA 63 Mrd. US-Dollar, Top 2 Großbritannien 31 Mrd. US-Dollar.
Berlin/Brandenburg ist mit einem Volumen von 10,3 Mrd. US-Dollar größter Immobilieninvestmentmarkt in Deutschland, gefolgt von der Region Rhein-Ruhr (8,9 Mrd. US-Dollar) und München (7,3 Mrd. US-Dollar). Insgesamt wurden im Jahr 2016 in Deutschland 65,6 Mrd. US-Dollar in den Immobilienmarkt investiert.
Yvo Postleb, Deutschlandchef von Cushman & Wakefield, sagt: „Deutschland ist der führende Immobilienmarkt Europas, insbesondere die Hauptstadtregion Berlin liegt weiterhin im Fokus internationaler Investoren. Cushman & Wakefield sieht hier deshalb weiteres Wachstumspotenzial; auch wenn der Objektmangel in Berlin das Geschäft für die Käufer erschwert.“

Der Asien-Pazifik-Raum wird erwartungsgemäß weiterhin positive Investitionsvolumenzuwächse in 2017 verzeichnen. Die gute Wirtschaftsleistung wird für einen stetigen Nachfrageanstieg nach modernen Gewerbeflächen bei Investoren aus dem In- und Ausland sorgen.

Core- und Core-Plus-Strategien werden sich weiter an Japan und Australien ausrichten. Durch das eingeschränkte Angebot ist auch eine stärkere Nachfrage in den Immobilienhochburgen in China, Singapur und Südkorea möglich sowie in den Core-Plus-Märkten wie Taipeh, Auckland und den B-Städten oder dezentralisierten Märkten in den Immobilienhochburgen wie beispielsweise in Sydney. Schwellenmärkte haben ebenfalls das Potenzial, Interesse auf sich zu lenken. Dazu gehören auch Investitionen in lokale Plattformen in China, um den Druck oder die Überschuldung unter den Projektentwicklern auszunutzen bzw. die Wachstumschancen in Indiens Core-Märkten auszuloten. 

Nordamerika wird im Jahr 2017 im Rampenlicht stehen. Erwartet werden Investmentaktivitäten auf historisch hohem Niveau. Grund dafür ist das unvermindert hohe, wenngleich inzwischen etwas abgeschwächte, Vertrauen, dass die Wirtschaft unter Trump stark expandiert und gesunde Mietermärkte Wertsteigerungen generieren. Aufgrund der begrenzten Nachfrage und der steigenden Preise könnte jedoch das Investitionsvolumen nicht mit dem Niveau der beiden vergangenen Jahre Schritt halten. Die weiter fortgeschrittene Entwicklung des US-Zyklus zusammen mit einer aufkeimenden Inflation werden die Zinsen antreiben und folglich den Dollarkurs auf einem hohen Niveau halten. Dadurch wird mehr Investitionskapital angezogen, wenn sich die Wirtschaft gemäß den Erwartungen entwickelt. Natürlich wird es Gegenwind geben, der von der politischen Unsicherheit, den steigenden Finanzierungskosten und dem Erreichen der Talsohle der Leerstände bei steigenden Projektentwicklungen herrührt. 

Immobilienhochburgen mit Liquidität und Wirtschaftswachstum sind weiterhin bei vielen Käufern beliebt. Spitzenreiter werden New York, Chicago, Los Angeles und Boston sein. Da politische Veränderungen als Leistungstreiber wirken, wird Washington ebenfalls eine besondere Rolle spielen. B-Städte und gut angebundene dezentralisierte Märkte rund um die Gateway-Städte werden ihre Leistung verbessern können und das Interesse an Core Plus Investitionen könnte sich auf gemischt genutzte Immobilien in den aufstrebenden Städten wie Miami, Atlanta, Austin, Denver, Phoenix, Charlotte und Seattle konzentrieren.

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Susanne Weber

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