Information zur Verwendung von Cookies

Diese Website verwendet Cookies, um unseren Service besser auf Ihre Wünsche ausrichten zu können.

Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden, wie es in unseren Cookies-Hinweisen dargestellt ist, einverstanden. Bitte lesen Sie unsere Cookie-Hinweise für weitere Informationen zu den von uns verwendeten Cookies sowie ihrer Entfernung oder Sperrung.

Spitzenmiete am Frankfurter Büroflächenmarkt erreicht zum Ende des erstens Quartals 39 Euro pro Quadratmeter

Frankfurt, 03. April 2017 – Der Frankfurter Büroflächenmarkt blickt, nach ersten Prognosen von Cushman & Wakefield, mit einem Flächenumsatz von rund 120.000 Quadratmetern auf ein gutes erstes Quartal 2017 zurück. Das Ergebnis bleibt zwar unter dem des Anfangsquartals des Vorjahres mit 133.000 Quadratmetern, liegt aber 20 Prozent über dem Fünf-Jahres-Durchschnitt und 26 Prozent über dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre. Der größte Abschluss des Quartals entfiel auf die Vermietung von 7.200 Quadratmetern an die Deutsche Bahn AG.

Stabile Nachfrage in zentralen Lagen

Die Flächennachfrage am Frankfurter Büromarkt ist gut. Gefragt sind vor allem das Bankenviertel, die City und das Westend. Etwa 40.000 Quadratmeter und damit gut ein Drittel des Flächenumsatzes im ersten Quartal entfielen auf diese Lagen. Auch der Teilmarkt Eschborn nord-westlich von Frankfurt profitiert von der Nachfrage.

Sechs Neuverträge wurden in Q1 im Segment für Flächen ab 5.000 Quadratmeter abgeschlossen und summierten sich auf insgesamt 37.000 Quadratmeter. Neuanmietungen bis 1.000 Quadratmeter beliefen sich in den ersten drei Monaten auf rund 38.000 Quadratmeter und erweisen sich damit erneut als wichtige Stütze des Frankfurter Marktes für Bürovermietungen.

Wenige spekulative Bauprojekte

Das Angebot an modernen Flächen bleibt knapp. Im ersten Quartal wurden zwei Projekte mit insgesamt 22.500 Quadratmeter Bürofläche fertiggestellt – beide Objekte sind bereits vollvermietet. Von den im Bau befindlichen Flächen, deren Fertigstellung bis zum Ende des laufenden Jahres erwartet wird, stehen von rund 113.000 Quadratmetern lediglich noch 30.000 Quadratmeter zur Verfügung. Insgesamt befinden sich derzeit knapp 295.000 Quadratmeter neue Büroflächen im Bau. Spekulative Projektentwicklungen bilden trotz der stetig hohen Nachfrage in den vergangenen zwei Jahren eher die Ausnahme. Sowohl Projektentwickler als auch Investoren agieren nach wie vor zurückhaltend.

Druck auf die Mieten steigt weiter

Das sinkende Angebot an hochwertigen und großflächigen Büroflächen insbesondere im Stadtkern verschärft den Druck auf die Mieten. Das führt dazu, dass die Spitzenmiete im Bankenviertel im ersten Quartal um zwei Euro auf 39 Euro pro Quadratmeter angestiegen ist.

„In der Frankfurter Innenstadt driften Nachfrage und Angebot immer weiter auseinander. Der Anstieg der Spitzenmiete im Bankenviertel ist hierfür ein Indikator. Es ist anzunehmen, dass sich diese Entwicklung in den nächsten Quartalen fortsetzen wird – unabhängig davon, wie stark die Effekte des bevorstehenden Brexit auf die Entwicklungen am Frankfurter Markt für Büroimmobilien sein werden“, sagt Marco Mallucci, Head of Office Agency Frankfurt bei Cushman & Wakefield.