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Die Ruhe vor dem Brexit am Frankfurter Büroflächenmarkt im ersten Halbjahr 2017

Frankfurt, 03. Juli 2017 – Nach ersten Prognosen von Cushman & Wakefield erreicht der Flächenumsatz am Frankfurter Büroimmobilienmarkt für das zweite Quartal ein Volumen von rund 120.000 Quadratmetern und bleibt damit konstant zum Vorquartal. Das daraus resultierende Ergebnis von 240.000 Quadratmetern Flächenumsatz für das erste Halbjahr 2017 übertrifft das Vorjahresergebnis (H1 2016: 222.600 Quadratmeter) und liegt mehr als 20 Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Mit 11.780 Quadratmetern Bürofläche ist die Vermietung an die Rechtsanwaltskanzlei Clifford Chance die einzige Großvermietung im zweiten Quartal. Im Segment ab 5.000 Quadratmetern wurden darüber hinaus drei Neuverträge geschlossen.

„Der Frankfurter Büromarkt zeigt sich gegenwärtig sehr dynamisch mit einer konstanten Nachfrage. Vor allem moderne Büroflächen und neue Projektentwicklungen stehen im Fokus der Mietinteressenten. Aktuell kann das Angebot die Nachfrage noch bedienen. Wegen des bevorstehenden Brexits sind einige in London ansässige Unternehmen in der Erkundungsphase für eine Verlagerung nach Frankfurt. Wenn es hier zu Entscheidungen kommt, ist mit einer spürbaren Verknappung des Flächenangebots zu rechnen“, erläutert Marco Mallucci, Head of Office Agency Frankfurt bei Cushman & Wakefield, die derzeitige Stimmung im Markt.

Kleine und mittlere Flächen in zentralen Lagen bevorzugt

Die Flächennachfrage am Frankfurter Büromarkt konzentrierte sich im zweiten Quartal insbesondere auf das Bankenviertel, Westend und Frankfurt Ost. Etwa 50 Prozent des Vermietungsvolumens entfallen auf diese Teilmärkte. Unternehmen waren vor allem auf der Suche nach Flächen unter 1.000 Quadratmetern oder zwischen 1.000 und 5.000 Quadratmetern. Beide Segmente erreichen jeweils rund 43.000 Quadratmeter.

Spekulative Projektentwicklungen gibt es nach wie vor kaum. Im zweiten Quartal wurde lediglich ein Projekt mit insgesamt 37.500 Quadratmetern Bürofläche fertiggestellt, das bereits vor Baustart vermietet war. Von den aktuell im Bau befindlichen Objekten mit insgesamt rund 66.000 Quadratmetern Fläche, die bis zum Ende des Jahres fertiggestellt werden sollen, stehen nur noch knapp 20.000 Quadratmeter zur kurzfristen Anmietung zur Verfügung.

Spitzenmiete bleibt konstant

Die stabile Marktentwicklung zeigt sich auch im Bereich der Spitzenmiete. Diese bleibt mit 39 Euro pro Quadratmeter stabil. Cushman & Wakefield rechnet aber mit einem Anstieg bis zum Ende des Jahres.