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Münchner Bürovermietungsmarkt zieht im 3. Quartal wieder an

München, 02. Oktober 2017 – Nach einer Talfahrt im zweiten Quartal mit nur rund 160.000 Quadratmeter Flächenumsatz, konnte der Bürovermietungsmarkt im dritten Quartal wieder deutlich zulegen und erreicht einen Flächenumsatz von 190.000 Quadratmeter für die Monate Juli bis September. Unerreicht bleibt jedoch das Ergebnis aus dem ersten Quartal mit 264.000 Quadratmeter. Dennoch wirkt sich das gute Ergebnis des dritten Quartals auch positiv auf das bisherige Jahresergebnis (Q1 bis Q3) aus, so dass sich der Trend der vergangenen Jahre mit 620.000 Quadratmetern Flächenumsatz fortsetzt (2016: 564.000 qm, 2015: 512.000 qm, 2014: 402.000 qm). Für das Gesamtjahr prognostiziert Cushman & Wakefield einen Flächenumsatz von rund 800.000 Quadratmetern.
„Die Nachfrage ist durchaus vorhanden, limitierend wirkt allerdings das stetig sinkende Flächenangebot im Bestand“, erläutert Hubert Keyl, Head of Office Agency München bei Cushman & Wakefield das Ergebnis.

Mieter suchen große Flächen und weichen immer mehr auf das Umland aus

In Q3 gab es fünf Großflächenanmietungen ab 5.000 Quadratmetern, die ca. 22 Prozent des Gesamtflächenumsatzes entsprechen. Eine Vermietung an die GEWOFAG in Neuperlach über 13.200 Quadratmeter ist dabei die größte Vermietung des Quartals und der drittgrößte Abschluss des laufenden Jahres. Mehr Fläche mieteten nur die Infineon AG mit 15.000 Quadratmeter und die Deutsche Pfandbriefbank mit 13.400 Quadratmeter im ersten Quartal.

Nur noch rund 75 Prozent des gesamten Umsatzes (140.000 qm) entfielen auf die Innenstadt, fünf Prozent weniger als noch im Vorquartal. Das bedeutet, dass etwa ein Viertel der Abschlüsse (50.000 qm) für Büroflächen im Münchner Umland unterzeichnet wurden.

Spitzenmieten bereits bei 35,50 Euro pro Quadratmeter

Weiterhin rückläufig ist das Angebot an neuen und vor allem an spekulativen Neubauten. Lediglich 20.000 Quadratmeter neue Büroflächen wurden in Q3 fertiggestellt, davon sind noch rund 55 Prozent verfügbar. Bis zum Ende des Jahres werden Fertigstellungen mit insgesamt 180.000 Quadratmetern erwartet. Rund 75 Prozent sind aber bereits vorvermietet, so dass Mietinteressenten mit kurzfristigen Gesuchen nur noch 25 Prozent der Flächen zur Verfügung stehen.

Aufgrund des knappen Angebots, insbesondere an modernen und größeren Flächen, setzt sich auch der Trend der steigenden Mieten weiter fort. Im dritten Quartal ist die Spitzenmiete erneut um 50 Cent auf 35,50 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Die gewichtete Durchschnittsmiete für das Münchner Marktgebiet liegt damit bei 16,60 Euro pro Quadratmeter und Monat, was einer Steigerung um 20 Cent im Vergleich zum Vorquartal entspricht.
„Das Angebot in der Münchner Innenstadt ist insbesondere mit Blick auf zusammenhängende Flächen ab 1.000 Quadratmeter unverändert stark begrenzt. Eine Entspannung des Marktes ist selbst langfristig nicht in Sicht, auch wenn der ein oder andere Eigennutzer plant, aus seinen Flächen auszuziehen und diese dem Bürovermietungsmarkt zur Verfügung stellen wird“, so Keyl. „Vor diesem Hintergrund rufen Vermieter für Flächen in der Altstadt und innerhalb des mittleren Rings inzwischen um bis zu 30 Prozent höhere Mietpreise auf als noch vor einigen Monaten. Selbst wenn diese nicht in jedem Einzelfall durchgesetzt werden können, sind Mietpreissteigerungen unausweichlich.“

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