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Europäischer Fair Value Index setzt Abwärtstrend fort

  • Cushman & Wakefield analysiert 123 europäische Geschäfts-, Einzelhandels- und Logistikmärkte und beurteilt mehr Märkte als überbewertet als im letzten Quartal
  • Logistikimmobilien als Top-Investitionschance in Europa: Moskau, Budapest und Dublin unter den Top 5 der unterbewerteten Märkte

LONDON, 2. März 2018 – Der von Cushman & Wakefield vierteljährlich erstellte European Fair Value Index, der 123 europäische Geschäfts-, Einzelhandels- und Logistikmärkte analysiert, ist im vierten Quartal 2017 auf 42 gesunken und hat damit ein ähnliches Niveau erreicht wie im 1. Quartal 2006. Dies ist einerseits auf das fortgeschrittene Stadium des Immobilienzyklus, andererseits auf den Mangel an attraktiven erstklassigen Investitionsgelegenheiten zurückzuführen.

Beim Fair-Value-Verfahren wird in einem standardisierten Verfahren analysiert, wie sich die Rendite aus einem heute getätigten Immobilienkauf mit einem 5-jährigen Anlagehorizont zu einer risikolosen Anlage verhält unter Berücksichtigung einer immobilienspezifischen Risikoprämie.

Im 4. Quartal 2017 wurden nur 19 Prozent der Märkte als unterbewertet eingestuft. Logistikmärkte bleiben am attraktivsten: 39 Prozent wurden als unterbewertet beurteilt.

Moskau ist Spitzenreiter der unterbewerteten Märkte Europas, wobei Einzelhandelsflächen auf Platz eins und Büroflächen auf Platz drei rangieren. Einzelhandel in Budapest liegt auf Platz zwei. Die Top 5 der unterbewerteten Märkte werden komplettiert mit den Logistikmärkten Budapest und Dublin.

Die Preise auf den führenden Büromärkten wie London, Paris und München wurden als marktgerecht eingestuft. Dort haben die Renditen ihren historischen Tiefpunkt erreicht und werden, wenn überhaupt, nur noch begrenzt weiter sinken. In vielen Fällen wird zudem ein moderater Anstieg von Mieten erwartet.

Die peripheren Regionen Mittel- und Osteuropas und der Eurozone zeigen nach wie vor ein ausgeglichenes Verhältnis von marktgerechten und unterbewerteten Märkten. Im Gegensatz dazu sind in Deutschland, den Beneluxländern und Nordeuropa nur noch wenige unterbewertete Märkte zu finden.

Mark Unsworth, Leiter EMEA Forecasting bei Cushman & Wakefield, sagt: „Das kontinuierliche und strukturelle Wachstum im E-Commerce lässt die Nachfrage nach urbanen Logistikflächen unvermindert stark steigen. Der größte Anteil unterbewerteter Märkte befindet sich in den peripheren Regionen Mittel- und Osteuropas und der Eurozone. Russland ist weiterhin an der Spitzenposition, während sowohl der Budapester Einzelhandelsbereich als auch der dortige Logistiksektor unter den Top 5 rangieren. Befeuert wird dies durch das andauernde Wachstum der ungarischen Wirtschaft mit steigenden Lohn- und Verbrauchsniveaus.“

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Viviana Plasil

Head of Marketing and Communications Germany

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