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Münchner Bürovermietungsmarkt setzt Trend im ersten Quartal fort

  • Hoher Flächenumsatz, sinkende Leerstände und steigende Mieten auch im ersten Quartal 2018
  • Flächenumsatz mit 233.500 Quadratmetern im ersten Quartal rund 23 Prozent über Fünfjahresmittel (189.560 Quadratmeter)

MÜNCHEN, 06. April 2018 – Der Münchner Bürovermietungsmarkt bleibt auch im ersten Quartal 2018 auf hohem Niveau. Cushman & Wakefield ermittelt ein „Business as usual“ mit einem Flächenumsatz von 233.500 Quadratmetern, was zwar 10 Prozent unter dem herausragenden Ergebnis des Vorjahreszeitraums liegt (257.800 Quadratmeter), jedoch immer noch 23 Prozent über dem durchschnittlichen Flächenumsatz der ersten Quartale der letzten fünf Jahre (189.560 Quadratmeter).

Großabschlüsse bringen fast 30 Prozent des Gesamtumsatzes

Im ersten Quartal 2018 wurden vier Großabschlüsse über jeweils mehr als 10.000 Quadratmeter getätigt. Sie trugen mit fast 30 Prozent zum Gesamtergebnis bei. Der größte Neuabschluss kam von der Landeshauptstadt München. Für ihren Eigenbetrieb it@M (Informations- und Telekommunikationstechnik der Stadt München) werden die bestehenden Flächen auf dem M-Campus-Gelände in Moosach um rund 23.000 Quadratmeter erweitert.

Im Stadtgebiet wurde mehr umgesetzt

Im Münchner Stadtgebiet wurden 20.000 Quadratmeter Fläche mehr umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Fast 186.000 Quadratmeter wurden im ersten Quartal 2018 registriert. Rund 30 Prozent dieses Umsatzes gingen auf das Konto von 14 Projektanmietungen und Baustarts für Eigennutzerobjekte. Das ist eine deutliche Reaktion der Nutzer auf das knappe und häufig nicht ihren Bedürfnissen entsprechende Angebot an Bestandsflächen. Nun wird für den Eigenbedarf gebaut.

Die Bauaktivitäten haben insgesamt angezogen. Zurzeit sind 1,1 Millionen Quadratmeter im Bau, im ersten Quartal starteten die Arbeiten für 263.000 Quadratmeter Büroflächen. Von den knapp 500.000 Quadratmetern neuer Büroflächen, die im Verlauf dieses Jahres fertiggestellt werden sollen, stehen aktuell noch knapp 60 Prozent zur kurzfristigen Anmietung zur Verfügung. Das bedeutet, dass die gegenwärtige Bautätigkeit nur teilweise eine Entlastung bei den nachgefragten Neubauflächen bringt.

Bestands- und Neubaumieten stiegen weiter

Die erzielbare Spitzenmiete ist in den vergangenen drei Monaten um 0,50 Euro auf aktuell 36,50 Euro pro Quadratmeter und Monat gestiegen. Grund für den erneuten Anstieg sind der wachsende Anteil an Projektanmietungen sowie das knappe Angebot hochwertiger, moderner Büroflächen.

Die gewichtete Durchschnittsmiete über alle Neuabschlüsse der vergangenen zwölf Monate liegt Ende März bei 17,70 Euro pro Quadratmeter und Monat. Das sind 0,35 Euro mehr als im Zeitraum Januar bis Dezember 2017.

Cushman & Wakefield prognostiziert, dass durch die hohe Anzahl an Flächengesuchen auch in den kommenden Quartalen ein zumindest ähnlich hoher Flächenumsatz erreicht werden kann wie im ersten Quartal. Damit könnte das Jahresergebnis 2018 an das Rekordergebnis des Vorjahres (997.200 Quadratmeter) anknüpfen.

Zu den hohen Umsätzen tragen zunehmend auch neue Mieterstrukturen und flexible Bürokonzepte bei, wie Hubert Keyl, Head of Office Agency München bei Cushman & Wakefield, beobachtet: „Die Flächenaufnahmen durch die Anbieter von Co-Working und Business Centern sind in den letzten Jahren signifikant gestiegen. Wurden 2016 rund 11.000 Quadratmeter für flexible Büroflächenkonzepte im Münchner Stadtgebiet angemietet, stieg die Zahl innerhalb nur eines Jahres um mehr als das Vierfache auf knapp 45.000 Quadratmeter im Jahr 2017. Bis Jahresende werden etliche weitere großflächige Anmietungen, über die aktuell noch verhandelt wird, abgeschlossen.“