Information zur Verwendung von Cookies

Diese Website verwendet Cookies, um unseren Service besser auf Ihre Wünsche ausrichten zu können.

Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden, wie es in unseren Cookies-Hinweisen dargestellt ist, einverstanden. Bitte lesen Sie unsere Cookie-Hinweise für weitere Informationen zu den von uns verwendeten Cookies sowie ihrer Entfernung oder Sperrung.

Top Investitionsmoeglichkeiten in Europa werden knapp

  • Die neueste Cushman & Wakefield Analyse von 123 europäischen Büro-, Einzelhandels- und Logistikmärkten deutet auf eine späte Phase im Immobilienzyklus hin.
  • Semi-Core-Volkswirtschaften in Irland, Spanien und Portugal bieten Investitionsmöglichkeiten.

London, 16. Mai 2018 – Der von Cushman & Wakefield vierteljährlich veröffentlichte European Fair Value Index, der 123 europäische Büro-, Einzelhandels- und Logistikmärkte untersucht, stuft zwölf Märkte herab und genauso viele hoch. Dies entspricht dem allgemeinen Trend rückläufiger attraktiver Top-Investitionsmöglichkeiten im ersten Quartal 2018.

Beim Fair-Value-Verfahren wird in einem standardisierten Verfahren analysiert, wie sich die Rendite aus einem heute getätigten Immobilienkauf mit einem 5-jährigen Anlagehorizont zu einer risikolosen Anlage unter Berücksichtigung einer immobilienspezifischen Risikoprämie verhält. Im ersten Quartal wurden lediglich 19 Prozent des Index als unterbewertet eingestuft. Logistik bleibt die attraktivste Assetklasse; hier wurden 46 Prozent der Märkte als unterbewertet und nur ein Markt als marktgerecht eingestuft.

Moskau liegt weiterhin an der Spitze der unterbewerteten europäischen Märkte und belegt Platz 1 bei der Assetklasse Einzelhandel und Platz 2 bei der Assetklasse Büro. Dublin (Logistik) liegt auf Platz 3 und Budapest (Einzelhandel) und Lissabon (Logistik) vervollständigen die Top 5.

Zu den marktgerecht eingestuften Core-Büromärkten gehören London, Wien und Istanbul, in denen die Renditen ihr historisches Tief erreicht haben. Hier ist zukünftig lediglich von einer marginalen Renditekompression auszugehen, oft mit einem moderaten Mietpreiswachstum gekoppelt. 

Die Studie zeigt, dass in Mittel- und Osteuropa weiterhin ein gesundes Gleichgewicht zwischen marktgerecht und unterbewertet eingestuften Märkten herrscht, während es in Deutschland, den Benelux- und den nordischen Ländern nur wenige unterbewertete Märkte gibt. 

Riccardo Pizzuti, Senior Analyst EMEA Forecasting bei Cushman & Wakefield, sagt: „Unsere Ergebnisse spiegeln die Tatsache wider, dass wir uns in der späten Phasen des Immobilienzyklus befinden und viele Märkte als markgerecht eingestuft werden. Das heißt aber nicht, dass keine Investitionsmöglichkeiten mit Wertsteigerungspotenzial verfügbar sind – abhängig von den Strategien der Investoren. Aber im Allgemeinen ist die Chance gering, falsch bewertete Immobilien zu finden.“

Nach einem Rekordinvestitionsvolumen von 112 Milliarden Euro im vierten Quartal des vergangenen Jahres werden Core-Produkte mit zunehmender Reife des Konjunkturzyklus in ganz Europa immer knapper. Daher wurden in den ersten drei Monaten dieses Jahres lediglich 49 Milliarden Euro investiert; das schwächste Quartal seit 2014. 

Die Logistikmärkte in Dublin und Lissabon sind unter den Top 5 der unterbewerteten Märkte des Index zu finden. Vor allem die portugiesische Wirtschaft erfreut sich einer soliden Dynamik mit einem ausgewogenen Mix aus Konsum, Investitionen und Exporten. Das Exportvolumen lag im vergangenen Jahr auf dem höchsten Stand seit zehn Jahren und dieser positive Trend setzte sich bis ins Jahr 2018 fort. Für den Prognosezeitraum erwarten wir eine weitere Renditekompression, die durch ein gesundes Investitionsvolumen und eine stärkere Nachfrage der Nutzer getragen wird.

Insgesamt gehen wir im Jahr 2018 in ausgewählten Märkten von einem weiteren Rückgang der Renditen aus, da die hohe vorhandene Liquidität in den Märkten zur Aufrechterhaltung des Wettbewerbs um hochwertige Immobilien beiträgt. Ab Ende 2018 werden jedoch höhere Renditen von Staatsanleihen dazu führen, dass Immobilien relativ gesehen als weniger attraktiv erachtet werden.

Kontaktieren Sie uns

Viviana Plasil

Head of Marketing and Communications Germany

Frankfurt, Deutschland

T: +49 69 506073365

Kontakt