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Berliner Büromarkt: zweites Quartal verhalten – Flächenengpässe bei 2,2 Prozent Leerstand

Berlin
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  • Mit 383.500 Quadratmetern Flächenumsatz im ersten Halbjahr liegt der Berliner Büromarkt 7 Prozent unter dem Rekordwert des Vorjahres
  • Das kurzfristig verfügbare Flächenangebot in den zentralen Bürolagen ist auf 115.000 Quadratmeter gesunken – kurzfristige Anmietungsbedarfe können hier nur noch bedingt bedient werden

BERLIN, 05. Juli 2018 – Der Berliner Büromarkt bleibt mit 160.000 Quadratmetern Flächenumsatz im zweiten Quartal 2018 deutlich hinter dem starken ersten Quartal (223.500 Quadratmeter) zurück. Der Gesamtumsatz im ersten Halbjahr 2018 liegt mit 383.500 Quadratmetern damit um 7 Prozent niedriger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die aktuelle Leerstandsquote von nur 2,2 Prozent bedingt Flächenengpässe, die auch mittelfristig durch Neubaufertigstellungen nicht gemildert werden können. Von den rund 754.000 Quadratmetern Büroflächen, die sich aktuell im Bau befinden und in den nächsten 18 Monaten bezugsfertig werden sollen, sind bereits 60 Prozent an Nutzer vergeben. Auch von den rund 80.000 Quadratmetern, die im ersten Halbjahr 2018 übergeben wurden, waren zum Zeitpunkt der Fertigstellung nur noch wenige Restflächen verfügbar.

Besonders angespannte Situation in zentralen Bürolagen
Die Lage in den stark nachgefragten zentralen Bürolagen hat sich weiter verschärft. Derzeit stehen nur noch rund 115.000 Quadratmeter für einen Bezug innerhalb der nächsten drei Monate zur Verfügung.

Antje Helmer, Associate Director bei Cushman & Wakefield in Berlin, sagt: „Die Nachfrage ist weiterhin vorhanden, es sind jedoch kaum noch kurzfristig verfügbare Flächen im Central Business District vorhanden.“

Mehr als 70 Prozent des aktuellen Leerstandes befinden sich in dezentralen Lagen, doch auch diese gut 300.000 Quadratmeter Flächen sind angesichts der hohen Nachfrage knapp. Während im Jahr 2017 noch zwei Drittel des gesamten Take-up auf zentrale Bürolagen entfielen, hat sich die Situation in diesem Jahr umgekehrt. Im ersten Halbjahr entfallen 65 Prozent des Flächenumsatzes bzw. knapp 250.000 Quadratmeter auf dezentrale Bürolagen. Alle fünf Großabschlüsse des ersten Halbjahres mit mehr als 10.000 Quadratmetern befinden sich in peripheren Lagen. Darunter auch der bisher größte Mietvertrag im Jahr 2018: Vattenfall sicherte sich im 2. Quartal 29.900 Quadratmeter in einer Projektentwicklung in Berlin-Schöneberg.

Mieten steigen im Mittel und in der Spitze weiter
Die Mieten im Berliner Büromarkt haben auch im zweiten Quartal ihren Aufwärtstrend fortgesetzt. Die Spitzenmiete stieg in den letzten drei Monaten um einen Euro auf 31,50 Euro pro Quadratmeter und Monat. Im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres mit einer monatlichen Miete von 26,50 Euro pro Quadratmeter ist das ein Anstieg um fast 20 Prozent. Eine weitere Erhöhung der Spitzenmiete im Jahresverlauf wird erwartet. Die über alle Neuabschlüsse der vergangenen zwölf Monate gewichtete Durchschnittsmiete lag zum Ende des ersten Halbjahres 2018 bei 19,45 Euro pro Quadratmeter und Monat, in zentralen Lagen bei bereits 23,20 Euro.

Antje Helmer: „Oftmals können sich Eigentümer in der jetzigen Situation den Wunschmieter aus mehreren potenziellen Mietern aussuchen. Zudem spekulieren Eigentümer auf weiter steigende Mieten. Bei der derzeitigen Preisentwicklung stehen Eigentümer vor allem bei Großgesuchen nicht unter Zeitdruck – in der Folge verzögern sich Abschlüsse.“

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