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Hamburger Büromarkt im dritten Quartal am stärksten

Q3 Hamburg
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  • Zunehmende Angebotsverknappung in zentralen Lagen limitiert höheren Büroflächenumsatz
  • Mietvertragsverlängerungen in Innenstadtlagen nehmen zu
  • Hamburgs City Süd profitiert von Großanmietungen

Hamburg, 05. Oktober 2018 – Der Hamburger Büromarkt übertrifft mit einem Flächenumsatz von 413.800 Quadratmetern in den ersten drei Quartalen 2018 deutlich den Zehnjahresschnitt (+13.3 Prozent), bleibt jedoch neun Prozent hinter der Bestmarke aus dem Vorjahr (453.000 Quadratmeter) zurück, geht aus der aktuellen Büromarktstudie von Cushman & Wakefield hervor. Nach einem verhaltenen Jahresauftakt im ersten Quartal mit 106.300 Quadratmetern und einem stärkeren zweiten Quartal (140.000 Quadratmeter), legte der Flächenumsatz im dritten Quartal erneut zu und erreichte 167.500 Quadratmeter.

Ausschlaggebend für das starke Quartalsergebnis ist nicht zuletzt der Baustart der neuen Beiersdorf-Konzernzentrale inklusive eines neuen Forschungszentrums in der Troplowitzstraße im Teilmarkt Hamburg-West. Insgesamt sollen bis Ende 2021 rund 48.000 Quadratmeter Bürofläche entstehen, für die neben der LEED-Zertifizierung für Nachhaltigkeit in der Gebäudeplanung auch das Gütesiegel des WELL-Standards, das vor allem das Wohlbefinden und die Gesundheit der Mitarbeiter in den neugeschaffenen Arbeitswelten im Fokus hat, angestrebt wird. Mit der Anmietung von 12.000 Quadratmetern des IT-Beratungsunternehmens Akquinet AG an der Bramfelder Spitze entfällt ein zweiter großflächiger Abschluss auf Hamburgs dezentrale Bürolagen.

City Süd bleibt beliebte Alternative zu knappen Innenstadtlagen

Durch die zunehmende Flächenknappheit in den zentralen Lagen sind Unternehmen gezwungen, auch alternative Standorte zu prüfen: Vor allem größere zusammenhängende Flächen in attraktiven Innenstadtlagen sind in Hamburg mittlerweile kaum noch verfügbar. Von den bisher zehn größten Abschlüssen im Jahresverlauf fand nur ein einziger in der Hamburger City statt (Zeaborn GmbH & Co. KG, 5.300 Quadratmeter im ersten Quartal).

Profitieren kann von dieser Entwicklung insbesondere die City Süd, die mit einem aggregierten Flächenumsatz von 73.000 Quadratmetern im bisherigen Jahresverlauf der zweitstärkste Teilmarkt nach der Hamburger City ist. Bereits im ersten Halbjahr gab es in der City Süd drei Abschlüsse mit jeweils mehr als 5.000 Quadratmetern Bürofläche. Und auch im dritten Quartal war mit der Anmietung von 5.600 Quadratmetern Bürofläche durch Europcar im Berliner Bogen ein großflächiger Abschluss zu verzeichnen.

Matthias Huss, Niederlassungsleiter bei Cushman & Wakefield in Hamburg: „Großgesuche lassen sich, anders als in der Innenstadt, in der City Süd noch realisieren. Zudem werden bis 2022 mit den Projektentenwicklungen Brick & Brain, dem Neubau des Spaldinghofes und der Projektentwicklung an der Frankenstraße weitere attraktive Büroflächen in diesem Teilmarkt entstehen.“

Standorte jenseits der City sind jedoch nicht für jedes Flächengesuch eine Option, sodass viele Büroflächennutzer ihre Altverträge in der City verlängern, um den Markt dann mit deutlich größerem Vorlauf für ihre Expansion in höherwertige Flächen zu sondieren.

Hamburger Büromarkt bleibt angespannt

Projektfertigstellungen im Hamburger Markt summierten sich bis Ende September auf rund 110.000 Quadratmeter. Begehrte Projekte in der City wie das Work-Life-Center und der Kallmorgen Tower oder das achtzehngeschossige Watermark in der Hafencity waren jedoch zum Fertigstellungszeitpunkt bereits nahezu vollvermietet. Bis zum Jahresende werden voraussichtlich weitere rund 40.000 Quadratmeter neuer Büroflächen fertiggestellt. Auch in diesen Projekten sind bereits nur noch wenige Restflächen (5.700 Quadratmeter) verfügbar.

„Insbesondere im Teilmarkt City ist weitere Entlastung durch Projektentwicklungen nötig. Vor dem Hintergrund von Verzögerungen bei bereits geplanten Bauvorhaben, wie dem City Hof oder auf dem ehemaligen Allianz-Areal, wird sich die Lage jedoch voraussichtlich vor 2022 nicht entspannen“, so Matthias Huss weiter.

Mieten steigen weiter an

Dementsprechend stiegen die Mieten im Hamburger Büromarkt auch im dritten Quartal weiter an. Die über alle Neuabschlüsse der letzten zwölf Monate gewichtete Durchschnittsmiete beträgt 15,70 Euro pro Quadratmeter und Monat, was einen Anstieg von rund vier Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet. Bedingt durch mehrere hochpreisige Anmietungen, unter anderem in der Projektentwicklung am Alten Wall 2-32, stieg die nachhaltig erzielbare Spitzenmiete im Vergleich zum Vorquartal um knapp zwei Prozent auf nunmehr 26,50 Euro.

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